Linsensuppe (Dal)

Schon immer beliebt und begehrt – einfach und richtig lecker!

Linsensuppe ist ein Gericht, dass weltweit gern gegessen wird.  Dabei gibt es regional unterschiedliche Linsen. Gerade in asiatischen Ländern werden Linsen sehr gern gegessen, vor alle scharf oder süß-sauer. Nur in Europa sind die braunen Tellerlinsen am gebräuchlichsten. Weitere Farben sind gelb, grüne oder rot.

Linsen sind eines der zuerst kultivierten Gemüse. Deshalb sind Eintopfgerichte mit Linsen bereits aus der altbabylonischen Küche (etwa 1700 v.Chr.) bekannt. Im Vergleich zu anderen Nahrungsmitteln waren sie immer preiswert. Wohl daher waren Linsengerichte im Mittelalter die klassische Armennahrung. Doch ist der Ruf verfehlt. Es ist unglaublich, was Du alles aus dieser Suppe machen kannst. Ich finde, es ist eine der kreativsten Chancen, die sich mit der Suppe in der Küche bietet! Experimentiere selbst und Du wirst Dich wundern, welche tollen Variationen Du hin bekommst. Ich bin der Meinung, dass man hier eigentlich nichts verkehrt machen kann.

Linsensuppe ist wirklich ein sehr einfaches Gericht. Aber plane etwas Zeit ein – es dauert, bis die Suppe gut durch gekocht ist. Rechne mit rund 45 Minuten Kochzeit.

Und eines vorweg: entgegen einem verbreiteten Irrtum müssen die Linsen vor dem Kochen nicht eingeweicht werden!

Was brauchst Du für dieses Gericht?

  • Kartoffeln – können auch gern Süßkartoffeln oder im Herbst leckere Kürbiswürfel sein.
  • Linsen – es gibt viele Sorten. Nimm eine, mehrere, oder einfach von allen etwas. Vermutlich ist es sinnvoll die Linsen kurz zu wachen, ehe sie in das heiße Wasser kommen.
  • Sellerie bringt Geschmack – man sollte ausprobieren, wie viel man von diesem Gemüse nimmt, es kann manchmal auch zu heftig schmecken. Es hat die Eigenschaft hartnäckig durchzuschmecken.
  • Etwas Zwiebel, nicht zu viel, in Würfel geschnippelt.
  • Gern kann man Lauch in dünne Ringe schneiden und mit hin eingeben.
  • Pastinake kann in Würfel oder kleinen möhren-ähnlichen Scheibchen mit in die Suppe.
  • Leckere in dünne Scheiben geschnittene Möhre/n
  • Wer es mag kann die Suppe mit Nudeln oder Reis anreichern und so wird die Suppe stärker sättigend wirken.
  • Gutes Olivenöl für den Geschmack und für die kleinen Fettaugen auf der Suppe.
  • Mit Tomatenmark kann man die Suppe gern etwas rötlich gestalten und natürlich den tomatigen Geschmack forcieren.
  • Einen kleinen Spritzer Apfelessig. In vielen Regionen wird die Suppe mit recht viel Essig sauer gemacht, um sie dann mit ebenso viel Zucker aufzusüßen. Wer das nicht kennt, sollte es mal in einem Schälchen ausprobieren. Ich mag es so süß-sauer und mit dem Apfelessig ist es auch noch wohltuend.
  • Salz, Pfeffer und schöne Gewürze (Kümmel, Kurkuma, Kardamon, Curry)
  • Was Du auch immer so an frischen Grün hast, so wirf es mit in die Suppe als Suppengrün.
  • Wer es mag, kann auch Knoblauch oder etwas Ingwer mit rein machen
  • Es gibt viele, die haben Probleme, eine Suppe lecker zu würzen und trauen es sich nicht so recht zu. In diesem Fall muss man sich absolut nicht schämen, wenn man auf hochwertige Gemüsebrühwürfel oder -pulver zurück greift. Auch ich erwische mich, wenn es schnell gehen soll, dass ich zu den schmacksbringenden Würfel von Vitam oder Cenovis greife…

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Die Zubereitung?

  • Schnippel alle gröberen Zutaten – in der Regel das Gemüse – in optimale Stücken. Es muss Dir gefallen und schmecken, so entscheidest Du, wie Du es haben möchtest!
  • Fülle Wasser in einen Topf der passenden Größe (1 – 1,5l oder mehr Fassungsvermögen sollte es schon sein). Ich rechne immer, dass 2 Personen rund 300 – 500 ml benötigen.
    Hier kommt es darauf an, wie Du die Suppe haben möchtest. Soll sie eher wässig bzw. flüssig sein (viel Wasser), oder magst Du es etwas angedickt (weniger Wasser).
  • Stelle den Topf mit dem Wasser auf den Herd und lass es kochen.
  • In das kochende Wasser werfe die harten Gemüsesorten hinein, also die Kartoffeln und Linsen. Wenn z.B. auch Sellerie oder Pastinake mit rein soll, kommt auch das mit hinein.
  • Wenn Du Reis mit rein haben willst, so sollte der auch frühzeitig mit rein.
  • Wenn Du Nudeln in die Suppe willst, so sollten diese erst in den letzten 20 – 30 Minuten in den Topf. Nudeln müssen nicht so lange kochen, wie Linsen oder Reis.
  • Ist das alles im Topf und kocht, so kommt (wenn Du es soll willst) das Geschmackliche über den Brühwürfel etc. in den Topf. Besser ist es, wenn Du den Geschmack selbst mit dem Gemüse und den Gewürzen erschaffst und nicht auf Fabrikprodukte zurück greifen musst.
  • Die weicheren Gemüsesorten, wie z.B. Kürbis sollten später rein, da sie sonst völlig zerkochen. Aber auch zerkochtes Gemüse mag in der Suppe ein Genuss werden!
  • Achtung: schau, dass Dir der Topf nicht überkocht und regele den Herd entsprechend runter. Kochendes Wasser ist bekanntlich heiß und Hitze zerstört viele gute und wichtige Inhaltsstoffe.
  • Denke auch immer an das Umrühren!
  • Hat das Ganze schon etwas geköchelt, kommen die Gewürze, Ingwer, Zwiebel, Lauch, Öl, Essig, Tomatenmark, etc. in den Topf.
  • Du musst Entscheiden, wann die Suppe fertig ist. Probiere sie und schmecke die Suppe ggf. noch einmal ab.In der Regeln kocht die Suppe rund 45 Minuten.
  • Wenn die Suppe fertig ist, fülle Sie auf die Teller und es macht sich bei einer Suppe immer schön, wenn die Teller etwas garniert werden oder Du etwas Gewürz oder frische Petersilie über die Suppe streust.

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